<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Textwirtschaft</title>
	<atom:link href="http://www.textwirtschaft.at/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.textwirtschaft.at</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 10 Apr 2013 07:37:19 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>I want to ride my bicycle</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/i-want-to-ride-my-bicycle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=i-want-to-ride-my-bicycle</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/i-want-to-ride-my-bicycle/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Sep 2012 20:24:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=261</guid>
		<description><![CDATA[Eines sei vorweg geschickt – ich liebe Radfahren! Es ist herrlich so unabhängig zu sein, keine Wartezeit auf Straßenbahn oder Zug, keine stauenden Autos vor sich und auch Möglichkeiten der Hektik des Stadtverkehrs durch wenig befahrene Schleichwege auszuweichen. Ich gestehe, es ist immer wieder ein Genuss am Radweg an den Schlangen von Blechkisten vorbei zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Rad.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-262" style="margin: 5px;" title="Amsterdam. Romantic canal bridge, bike" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Rad.jpg" alt="" width="337" height="225" /></a>Eines sei vorweg geschickt – ich liebe Radfahren! Es ist herrlich so unabhängig zu sein, keine Wartezeit auf Straßenbahn oder Zug, keine stauenden Autos vor sich und auch Möglichkeiten der Hektik des Stadtverkehrs durch wenig befahrene Schleichwege auszuweichen. Ich gestehe, es ist immer wieder ein Genuss am Radweg an den Schlangen von Blechkisten vorbei zu rauschen, die den Weg durch die Stadt im Schneckentempo zurücklegen (müssen). Das ist Freiheit pur und ich würde nicht tauschen wollen.</p>
<p>Aber ich hasse es auch Rad zu fahren. Warum? Fahren Sie doch nachmittags bei Hitze durch eine Großstadt. Zum Beispiel den Ring im ersten Wiener Bezirk entlang. Man braucht Augen wie ein Adler und die jahrelange Übung eines Buddhisten in Sachen Achtsamkeit um das halbwegs unbeschadet zu überstehen. Ständig hüpfen einem Passanten vors Rad, meist sind sie in ihre Karten vertieft, weil Touristen, aber auch Einheimische achten nicht auf die leise Gefahr. Jede Menge Autos, die abbiegen, ohne auf Zweiräder zu achten, die Vorrang haben. Straßenbahnen haben Vorfahrrecht und mit denen legt sich sowieso kein Verkehrsteilnehmer an, verlieren ist da in jedem Fall vorprogrammiert. Nach so einer Straßenverkehrsmeditation bin ich dann immer sehr erschöpft und es kann mich die Sehnsucht nach den Öffis überkommen, in denen man ungestört Blogartikel am Smartphone lesen kann&#8230;</p>
<p>Und weil sich die Autofahrer über die Radfahrer beschweren, die Fußgänger über die Radfahrer, die Radfahrer über die Autofahrer und Fußgänger, rege ich hiermit an, mal die Rollen zu wechseln. Denn ich kann verstehen, dass Radfahrer aggressiv und skrupellos werden, denn wer kann schon ständig aufpassen, nachgeben, für andere mitdenken? Und ebenso kann ich nachvollziehen, dass Fußgänger manchmal von Radfahrern überfordert sind. Ich habe ein besonderes Pech, denn ich bin schon drei Mal von Radfahrern angefahren worden. Ja, Fußgänger leben gefährlich. Und zu guter Letzt &#8211; es ist auch nicht lustig, wenn man einen Radfahrer auf der Motorhaube kleben hat. Denn auch wenn Autos einen schützenden Raum für den Fahrer und Co. darstellen, drinnen sitzen immer noch Menschen.</p>
<p>Tja, die Conclusio oder Moral der Gschicht? Gemeinsam achtsam sein und dann geht’s am besten.</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-261-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_261 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image261 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Rad.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/i-want-to-ride-my-bicycle/',type:'image'};
						var ua_261 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_261.setUserMessage('');  
						ua_261.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/i-want-to-ride-my-bicycle/'); 
						ua_261.setTitle('I want to ride my bicycle ');
						ua_261.addMediaItem(image261);	
		

						var params_261 ={ 
							userAction:ua_261,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-261-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-261-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_261,params_261);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/i-want-to-ride-my-bicycle/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Hoffnung ist grün</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/die-hoffnung-ist-gruen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-hoffnung-ist-gruen</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/die-hoffnung-ist-gruen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2012 18:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clean clothes]]></category>
		<category><![CDATA[green wedding]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltig]]></category>
		<category><![CDATA[PRO-GE; Südwind]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=239</guid>
		<description><![CDATA[Neulich lief im Fernsehen ein Beitrag zum Thema green wedding. Bis dato wusste ich nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wie überhaupt alles was mit green und Nachhaltigkeit zu tun hat, eigentlich gar nicht so schwierig umzusetzen ist. Bei einer umweltfreundlichen Hochzeit geht’s darum, heimische Produkte zu verwenden. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/green_wedding.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-241" style="margin: 5px;" title="green_wedding" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/green_wedding-300x252.jpg" alt="" width="300" height="252" /></a></p>
<p>Neulich lief im Fernsehen ein Beitrag zum Thema green wedding. Bis dato wusste ich nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Wie überhaupt alles was mit green und Nachhaltigkeit zu tun hat, eigentlich gar nicht so schwierig umzusetzen ist. Bei einer umweltfreundlichen Hochzeit geht’s darum, heimische Produkte zu verwenden. Beispielsweise Blumen, die in der Umgebung wachsen und nicht irgendwelche Exoten, die erst mit dem Flieger tausende Kilometer weit transportiert werden müssen. Auch die heimischen Bauern freuen sich darüber, wenn ihre Produkte verwendet werden, schließlich ist Mitteleuropa ein Garten Eden und kann den Gabentisch reichlich mit Köstlichkeiten aller Art decken.</p>
<p><strong>Aus alt mach neu</strong></p>
<p>Ebenso trendig ist es zu recyceln. Altes Gold einschmelzen und daraus Eheringe machen lassen, oder das Kleid der Mutter umnähen lassen. Viele schätzen so ein Kleid, das persönlich für sie angefertigt wird. Klar, das hat Charakter und wird nicht von irgendwelchen Kinderhänden in Asien unter Menschen unwürdigen Bedingungen gefertigt. Frau kann es mit gutem Gewissen tragen.</p>
<p><strong>Natur pur</strong></p>
<p>Sind wir bei Lebensmitteln, Putzmitteln und Kosmetika bereits daran gewöhnt, auf Qualität und Natürlichkeit zu achten, fällt es uns bei der Bekleidung noch schwer, umweltbewusst einzukaufen. Selbst green buildings, also Nachhaltigkeit in der Bauweise hat sich längst etabliert, nur das, was wir direkt auf unserer Haut tragen, ist uns scheinbar nicht so viel wert. Ich meine, Hand aufs Herz, wer von uns achtet beim Kauf der unwiderstehlichen Hose darauf, ob sie ökologisch einwandfrei produziert wurde?</p>
<p>Dabei sind zumindest die Österreicher doch auf Qualität bedacht und Umfragen zufolge würden sie für fair produzierte Kleidung durchschnittlich 12% mehr bezahlen.</p>
<p><strong>Aufwachen und umdenken!</strong></p>
<p>Es ist purer Wahnsinn, was da passiert. Nicht nur, dass die Produktion von Bekleidung hierzulande nahezu ausstirbt und wertvolle Arbeitsplätze abhandenkommen, nein, dort wo dann produziert wird, findet das unter unwürdigsten Bedingungen statt, nur damit dann die Kleidung wieder tausende Kilometer per Flugzeug zurückgebracht wird.</p>
<p>In Österreich setzt sich die Kampagne Clean Clothes, die von Südwind und der Gewerkschaft PRO-GE getragen wird, für weltweit fairere Bedingungen in der Textilwirtschaft ein. Auch wenn es vielleicht anfangs nur kleine Schritte sind, die wir tun, es ist wichtig, dran zu bleiben, ein größeres Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften ist angesagt. Denn es wäre sicher von Vorteil, wenn uns die Natur und Arbeitsplätze erhalten bleiben!</p>
<p>Linktipp:   <a title="Südwind" href="http://www.suedwind.at" target="_blank">http://www.suedwind.at</a>, <a href="http://www.proge.at">www.proge.at</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-239-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_239 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image239 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/green_wedding-300x252.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/die-hoffnung-ist-gruen/',type:'image'};
						var ua_239 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_239.setUserMessage('');  
						ua_239.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/die-hoffnung-ist-gruen/'); 
						ua_239.setTitle('Die Hoffnung ist grün');
						ua_239.addMediaItem(image239);	
		

						var params_239 ={ 
							userAction:ua_239,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-239-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-239-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_239,params_239);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/die-hoffnung-ist-gruen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Is there anybody&#8230;&#8230;</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/is-there-anybody/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=is-there-anybody</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/is-there-anybody/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 18:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=214</guid>
		<description><![CDATA[In einer Buchhandlung lese ich die Headline einer deutschen Zeitung: Einsamkeit. Mein Blick schweift umher und mir fällt auf, viele Titel handeln von Einsamkeit. Was ist da los, frage ich mich? Wieso das Thema gerade jetzt so präsent ist? Mein Interesse ist geweckt. Hallo Einsamkeit Klar, man denkt an einsame alte Menschen, die in Städten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_6465091_XS1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-219" style="margin: 5px;" title="Einsamkeit" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_6465091_XS1-300x283.jpg" alt="" width="300" height="283" /></a></strong></p>
<p>In einer Buchhandlung lese ich die Headline einer deutschen Zeitung: Einsamkeit. Mein Blick schweift umher und mir fällt auf, viele Titel handeln von Einsamkeit. Was ist da los, frage ich mich? Wieso das Thema gerade jetzt so präsent ist? Mein Interesse ist geweckt.</p>
<p><strong>Hallo Einsamkeit</strong></p>
<p>Klar, man denkt an einsame alte Menschen, die in Städten stundenlang aus dem Fenster blicken, aber unser eins? Lieder fallen mir ein: „Lonely at the top“ von Randy Newman beispielsweise. Gut, das ist nun schon ein bisschen älter. Oder „Hallo Einsamkeit“ von Roger Cicero, aktueller zumindest. Es scheint was dran zu sein.</p>
<p>Ich frage Bekannte und Freunde, beiläufig, und siehe da. Es gibt einige, die sich einsam fühlen. Junge, erfolgreiche, attraktive Menschen. Was ist also schuld? Die Gesellschaft? Sind unsere Erwartungen an andere zu hoch? Perfektionisten überall, denen niemand was recht machen kann? Übertriebenes Freiheitsbedürfnis?</p>
<p>Immer mehr Menschen leben in Singlehaushalten. In Deutschland sind es sechzehn Millionen, noch vor zwei Jahrzehnten waren es 12 Millionen. Der Rest wohnt mit seinem Partner zusammen – also nicht viel Abwechslung. Großfamilien gibt es kaum noch.</p>
<p><strong>Die Großfamilie</strong></p>
<p>Ich bin in einer solchen aufgewachsen und muss sagen, als Kind hat man dabei viele Vorteile. Stets ist eine Bezugsperson anwesend und Großeltern haben oft mehr Zeit als Eltern, zudem sind sie meist geduldiger. Ob es lustig ist, mit Eltern oder Schwiegereltern zusammen zu leben, kann ich nicht beurteilen. Leicht ist es sicher nicht. Aber man profitiert auch vom Wissen und der Vielfalt der anderen.</p>
<p><strong>Alleinsein ist nicht gleich Einsamkeit</strong></p>
<p>Aber selbst Familie und Partnerschaft schützen nicht vor Einsamkeit, das ist das Problem. Und Alleinsein hat auch mit Einsamkeit nicht so viel zu tun, wie man gewöhnlich annimmt. Nicht jeder, der allein ist, ist auch einsam und umgekehrt. Schließlich braucht jeder Mensch einmal eine Auszeit. Die Dosis macht auch hier das Gift. Der Unterschied ist: Alleinsein ist eine soziale Erscheinung, während Einsamkeit psychologische Gründe hat und in uns selbst entsteht.</p>
<p>Damit zusammenhängt das Bedürfnis nach Nähe und Distanz. Diese Gefühle entwickeln sich in der Kindheit. Hatte man Bezugspersonen, auf die man vertrauen konnte, dann kann man als Erwachsener auch besser mit Nähe bzw. dem Alleinsein umgehen und ist anderen gegenüber großzügiger beim gewähren von Kontakt oder Freiraum. War man sich der Zuneigung der betreuenden Person nicht sicher, tendiert man meist zu dem einen oder anderen Extrem.</p>
<p><strong>Zu vertrauen ist heilsam</strong></p>
<p>Wer also ständig die Nähe zu anderen braucht und die Bestätigung durch diese, oder sich die Mitmenschen lieber vom Leib hält, sollte in seinem Inneren kramen und das Vertrauen wieder lernen. Persönliche Verbindungen, jemanden zu haben, dem man sich anvertrauen kann und Liebe, Nähe, Zärtlichkeit, sind Grundbedürfnisse des Menschen. Und damit meine ich „echte, lebendige“ Menschen, nicht die Friend-Placebos in sozialen Netzwerken!</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-214-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_214 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image214 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_6465091_XS1-300x283.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/is-there-anybody/',type:'image'};
						var ua_214 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_214.setUserMessage('');  
						ua_214.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/is-there-anybody/'); 
						ua_214.setTitle('Is there anybody......');
						ua_214.addMediaItem(image214);	
		

						var params_214 ={ 
							userAction:ua_214,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-214-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-214-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_214,params_214);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/is-there-anybody/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Time is Money</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/time-is-money/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=time-is-money</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/time-is-money/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jul 2012 09:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind eine verarmte Gesellschaft. Das ist Ihnen noch nicht aufgefallen? Klar, wir können uns vieles leisten, wir  haben schöne Wohnungen, Autos, fahren regelmäßig auf Urlaub und kaufen uns, was wir denken zu brauchen – und dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden! Aber! Materielle Dinge machen nur bedingt glücklich, und Glück steht heutzutage, wie wir [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_41393343_XS.jpg"><img class="size-medium wp-image-209 alignleft" style="margin: 5px;" title="Life Balance Signpost Shows Family Career Health And Friends" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_41393343_XS-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a>Wir sind eine verarmte Gesellschaft. Das ist Ihnen noch nicht aufgefallen? Klar, wir können uns vieles leisten, wir  haben schöne Wohnungen, Autos, fahren regelmäßig auf Urlaub und kaufen uns, was wir denken zu brauchen – und dagegen ist auch überhaupt nichts einzuwenden!</p>
<p>Aber! Materielle Dinge machen nur bedingt glücklich, und Glück steht heutzutage, wie wir wissen, an oberster Stelle der Must Haves…Wir haben also viel uns sind trotzdem arm? Ja, arm an Zufriedenheit, arm an Geduld, an Gelassenheit, an Zuversicht und am meisten sind wir arm an Zeit. „Ich habe keine Zeit“ ist einer der am häufigsten verwendeten Sätze. Dabei ist er unehrlich und absurd. Wir alle haben tagtäglich gleich viel Zeit zur Verfügung – nämlich 24 Stunden. Niemand wird bevorzugt, niemand benachteiligt. Gleiches für alle – Marx hätte seine Freude. „Ich habe keine Zeit“ müsste also richtig heißen, „ich habe DAFÜR keine Zeit, weil mir andere Dinge wichtiger sind“.</p>
<p><strong>Zeitreichtum</strong></p>
<p>Neulich war eine TV-Diskussion zur Verkürzung der Arbeitszeit. Darin fiel das schöne Wort „Zeitreichtum“. Das hat mir deshalb gefallen, weil wir in einer Gesellschaft leben, in der nichts tun gleich gesetzt wird mit Faulheit. Die oft gepriesene Work Life Balance tritt auf den Plan. Aber wie lässt sich das alles unter den Hut bringen?</p>
<p>Wahrscheinlich ist Benjamin Franklin schuld an der Misere, denn er sagte „Time is Money“ und deshalb versuchen jetzt alle Menschen möglichst effizient zu leben. Dabei vergisst man gern, dass Zeit ist gleich Leben und leben kann man nicht mit Geld bezahlen.</p>
<p><strong>Work Life Balance</strong></p>
<p>Zudem ist es ein Trugschluss, denn Studien über das Leistungsverhalten bei Führungskräften belegen, nicht der Workaholic und nicht der Burnout-Gefährdete bringen die beste Leistung, sondern diejenigen, die sich Zeit nehmen für Dinge, die nichts mit dem Beruf zu tun haben, und die ihr soziales Umfeld – Kontakt mit Freunden und Familie &#8211; pflegen.</p>
<p>Wenn man Scheidungspaare befragt, was hättest du dir vom anderen am meisten gewünscht, dann sagen diese nicht einen Diamantring oder ein Auto, nein, alle hätten sich mehr gemeinsame Zeit gewünscht.</p>
<p>Da hilft also nur die „richtigen“ Prioritäten zu setzen! Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-207-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_207 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image207 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_41393343_XS-300x236.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/time-is-money/',type:'image'};
						var ua_207 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_207.setUserMessage('');  
						ua_207.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/time-is-money/'); 
						ua_207.setTitle('Time is Money');
						ua_207.addMediaItem(image207);	
		

						var params_207 ={ 
							userAction:ua_207,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-207-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-207-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_207,params_207);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/time-is-money/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Frauentag ist kein Muttertagsersatz!</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=200</guid>
		<description><![CDATA[Heute ist Weltfrauentag und alle zerreißen sich das Maul. Na wozu brauch ma das? Und was ist mit den anderen 364 Tagen im Jahr? Spott und Hohn in den sozialen Foren. Klar, hier in unserem westlichen Europa scheint die Gleichberechtigung – zumindest formal – gelöst. Die ursprüngliche Frauenfrage, sollte man meinen, längst vom Tisch. Alles [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_39579385_XS.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-202" style="margin: 5px;" title="weltfrauentag - hÃ¤nde" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_39579385_XS.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Heute ist Weltfrauentag und alle zerreißen sich das Maul. Na wozu brauch ma das? Und was ist mit den anderen 364 Tagen im Jahr? Spott und Hohn in den sozialen Foren. Klar, hier in unserem westlichen Europa scheint die Gleichberechtigung – zumindest formal – gelöst. Die ursprüngliche Frauenfrage, sollte man meinen, längst vom Tisch.</p>
<p><strong>Alles ok?</strong></p>
<p>Frauen sind in allen Bildungsgängen vertreten, haben den gleichen Bildungsstand wie Männer, sind erwerbstätig und alle Berufe stehen ihnen offen. Männer und Frauen sind gleichberechtigt und niemand darf wegen seines Geschlechtes benachteiligt werden – so sagt es das Gesetz.</p>
<p>Wozu gibt es dann Frauenförderpläne und ewige Quotendiskussionen etc.? Frauen werden, so die Vereinten Nationen, massiv benachteiligt. Obwohl sie die Hälfte der Weltbevölkerung stellen und fast zwei Drittel der Arbeit leisten, erhalten sie nur ein Zehntel des Welteinkommens und besitzen weniger als ein Hundertstel des Eigentums der Welt.</p>
<p><strong>50/50?</strong></p>
<p>Ebenso hat sich an der geschlechterspezifischen Arbeitsteilung in der Familie so gut wie nichts geändert. Männer beteiligen sich selten an der Hausarbeit, sie engagieren sich noch am ehesten in der Kinderbetreuung. Die Hauptverantwortung für das „Familienmanagement“ liegt also noch immer bei der Frau. Die wöchentliche Arbeitsbelastung ist bei eigener Berufstätigkeit durchschnittlich sieben Stunden höher als die der Männer.</p>
<p><strong>Wie entstand dieser Frauentag?</strong></p>
<p>Die Geschichte der Frauenbewegung beginnt in Deutschland um 1848. Luise Otto (1819-1895) war die Mutter dieser Initiative. Sie und Auguste Schmidt setzten sich für die staatsbürgerliche Mündigkeit aller Frauen, für politisches Wahlrecht und für eine Reform des patriarchalischen Eherechts ein. Die Blütezeit der bürgerlichen Frauenbewegung begann um 1890 und dauerte über die Jahrhundertwende hinaus. Bedeutende Protagonistinnen waren Hedwig Dohm, Minna Cauer, Anita Augspurg, Lili Braun und natürlich Rosa Luxenburg und Clara Zetkin (1857-1933).</p>
<p>Bei der 1910 in Kopenhagen stattfindenden Frauenkonferenz initiierte sie einen Tag der Frauen, um für das Frauenwahlrecht zu kämpfen. Dieser internationale Tag der Frauen, der 8. März, wird seit dem jedes Jahr begangen.</p>
<p>Und solange noch in Teilen dieser Welt Frauen zur Ehe gezwungen werden und mit Säure übergossen oder gesteinigt werden, weil sie nicht heiraten wollen. Solange es in religiösen Schriften heißt, der Mann kann seine Frau züchtigen. Solange es in Nicaragua abgelehnt wird, Frauen per Gesetz vor Gewalt zu schützen und im Kongo Vergewaltigungen ohne Strafen auf der Tagesordnung stehen – solange ist es ganz und gar nicht sinnlos an diesem Tag der Frauen und ihrer Rechte zu gedenken!</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-200-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_200 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image200 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Fotolia_39579385_XS.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz/',type:'image'};
						var ua_200 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_200.setUserMessage('');  
						ua_200.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz/'); 
						ua_200.setTitle('Der Frauentag ist kein Muttertagsersatz!');
						ua_200.addMediaItem(image200);	
		

						var params_200 ={ 
							userAction:ua_200,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-200-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-200-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_200,params_200);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/der-frauentag-ist-kein-muttertagsersatz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftswachstum versus Umweltschutz</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 20:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=192</guid>
		<description><![CDATA[Wir leben in einem „beliefe-behavior gap“. Ich denke schon seit Tagen darüber nach, warum wir nicht endlich handeln. Ja, warum? Vielleicht weil nicht an den Erfolg glauben? Oder weil wir nicht wissen, wie wir unsere Vorgänge koordinieren sollen? Vielleicht ist es auch die Angst vor dem Wandel? Wir haben nicht die Fähigkeit kollektiv zu handeln? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einem „beliefe-behavior gap“. Ich denke schon seit Tagen darüber nach, warum wir nicht endlich handeln. Ja, warum? Vielleicht weil nicht an den Erfolg glauben? Oder weil wir nicht wissen, wie wir unsere Vorgänge koordinieren sollen? Vielleicht ist es auch die Angst vor dem Wandel? Wir haben nicht die Fähigkeit kollektiv zu handeln?</p>
<p><strong>Fünf vor Zwölf</strong></p>
<p>Evolutionär war es bisher niemals notwendig global zu denken. Erst seit einigen Jahrhunderten wissen wir vom Rest der Welt. Wissen wir, dass es noch andere Menschen gibt. Andere Handlungsweisen, andere Bedürfnisse. Nun ist es aber kurz vor „game over“. JETZT müssten wir uns gemeinsam für unsere Zukunft einsetzen. Es ist eine „condicio sine qua non“ Situation.</p>
<p>Unsere Ressourcen gehen zu Ende, da hilft kein Argumentieren, keine Ausflüchte. Unsere Konsumgesellschaft wird nicht mehr weiter funktionieren. Wir essen zu viele tierische Produkte. Wir verbrauchen zu viel Energie, wir ruinieren unser aller Lebensgrundlage – die Erde.</p>
<p><strong>Klimakonferenz in Durban</strong></p>
<p>Derzeit findet im australischen Durban die Weltklimakonferenz statt. Niemand erwartet sich große Veränderungen, die Positionen sind festgefahren. Es ist auch ein bisschen viel verlangt, wenn wir als Industrienationen verlangen, dass die Entwicklungsländer die Fehler nicht machen dürfen, auf denen wir unseren Wohlstand aufgebaut haben.</p>
<p>Ja, wir hier in Europa können uns auf die Schulter klopfen, weil unsere CO<sub>2 </sub>- Emissionen so niedrig sind. Das ist auch ganz einfach zu bewerkstelligen, man braucht die Produktion nur in Drittländer auslagern, schon ist das Klimaziel in Mitteleuropa erreicht.</p>
<p>Der CO<sub>2 </sub>Ausstoß war noch nie so hoch wie derzeit, das wissen auch die ca. 200 Regierungsvertreter bei der Klimakonferenz. Mit welchem Ergebnis die Konferenz am Freitag enden wird ist noch unklar.</p>
<p><strong>Neue Wege sind gefragt</strong></p>
<p>Eins müsste aber allen klar sein: Wir müssen umdenken. Wir müssen vom quantitativen Wachstum auf qualitatives Wachstum umsteigen. Eine Änderung des Wachstumsparadigmas ist dringend notwendig. Das Bruttoinlandsprodukt wird als Indikator an Gewicht verlieren, weil beispielsweise die Schulden darin nicht aufgezeichnet werden.</p>
<p>Schulden ist wohl DAS Wort 2011. Aber Schulden sind nicht alles. Wir können nicht mehr länger unser totes Pferd antreiben.</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-192-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_192 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image192 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-includes/images/blank.gif',href:'http://www.textwirtschaft.at/wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz/',type:'image'};
						var ua_192 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_192.setUserMessage('');  
						ua_192.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz/'); 
						ua_192.setTitle('Wirtschaftswachstum versus Umweltschutz');
						ua_192.addMediaItem(image192);	
		

						var params_192 ={ 
							userAction:ua_192,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-192-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-192-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_192,params_192);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/wirtschaftswachstum-versus-umweltschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>To smoke or not to smoke</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/to-smoke-or-not-to-smoke/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=to-smoke-or-not-to-smoke</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/to-smoke-or-not-to-smoke/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 19:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Heute war ich in einem Wiener Kaffeehaus, das für seine rosa Ausstattung bekannt ist. Für mich ein angenehmes Erlebnis. Mein Begleiter musste allerdings ein wenig leiden, er ist Raucher. Ich erinnere mich an meinen Schwiegervater, Bobby Pirron (die eine Hälfte des legendären 50iger Jahre Kabarettistenduo Pirron&#38;Knapp). Er aß gerne entweder einen Hefegugelhupf (den ich selber [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich in einem Wiener Kaffeehaus, das für seine rosa Ausstattung bekannt ist. Für mich ein angenehmes Erlebnis. Mein Begleiter musste allerdings ein wenig leiden, er ist Raucher. Ich erinnere mich an meinen Schwiegervater, Bobby Pirron (die eine Hälfte des legendären 50iger Jahre Kabarettistenduo Pirron&amp;Knapp). Er aß gerne entweder einen Hefegugelhupf (den ich selber machte) oder eine Cremeschnitte (deren Zubereitung mir zu aufwendig war) also kaufte ich sie in besagter Konditorei im Nebenhaus. Und wenn ich diese Mehlspeisen dann zu Hause auspackte, rochen sie nach Zigarettenrauch. Das war ekelig. Ein Grund, warum ich jahrelang diese Konditoreien gemieden hab.</p>
<p><strong>Rauchfreies Essen</strong></p>
<p>Nun, da sie ein Rauchverbot verhängt haben, ist es auch wieder angenehm dort zu essen. Für Raucher ist der Trend zu rauchfreien Lokalen eine mühsame Angelegenheit. Für sie ist es einfach weniger Genuss. Man ist gewohnt, zu seinem Kaffee eine zu rauchen. Bei Bier ohne Zigarette hört sich der Spaß endgültig auf. Raucher verzichten dann meist auf den Besuch des Lokals.</p>
<p>Ich habe für Raucher vollstes Verständnis. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich in seiner Freiheit beschnitten fühlt und, dass es keinen Spaß mehr macht, sich alle paar Minuten zum Rauchen vor die Tür in die Kälte zu stellen, damit man es einigermaßen erträgt.</p>
<p><strong>Rauchen bereitet Kopfschmerzen</strong></p>
<p>Als Nichtraucher muss ich aber sagen, ich hasse nichts mehr als den Rauchgeruch. Ein paar Minuten in einem verrauchten Zimmer und man riecht wie eine Räucherkammer. Nach einem Abend in Lokalen, in denen geraucht wurde, muss ich zu Hause angekommen sofort alle Kleidung in die Waschmaschine stecken und waschen, mich selbst und besonders meine Haare, denn sonst kann ich sicher sein, dass ich morgens mit starken Kopfschmerzen aufwache. Ein Dilemma.</p>
<p>Dass Rauchen schädlich ist, darüber herrscht kein Zweifel. 161 Staaten sind der Rahmenkonvention der Weltgesundheitsorganisation zur Tabakkontrolle beigetreten, darunter auch Österreich und die Bundesrepublik Deutschland. Passivraucher, so die Weltgesundheitsorganisation, haben ein bis zu zwanzig Prozent höheres Lungenkrebsrisiko. Die Wahrscheinlichkeit einer Herzkrankheit wird durch das Passivrauchen um 35 Prozent erhöht. Nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben in Deutschland jährlich 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens, die meisten durch Herzinfarkte.</p>
<p><strong>Todesurteil Lungenkrebs</strong></p>
<p>Laut Angaben der Ärztekammer stirbt in Österreich alle zweieinhalb Stunden ein Mensch an Lungenkrebs. Grund genug das generelle Rauchverbot wieder einmal zu thematisieren. Eindrucksvoll belegt durch eine Studie, die hat ergeben, dass in Nichtraucherzimmern eine höhere Feinstaubbelastung vorliegt, als im Freien. Maßnahmen zur räumlichen Aufteilung von Rauchern und jenen, die das nicht tun, schlägt fehl. Türen, die beide Bereiche trennen sollen bleiben offen, Raucher qualmen in Nichtraucherzonen und einige Lokale haben nicht einmal einen Nichtraucherbreich.</p>
<p>In Deutschland diskutiert die Politik erneut, ob man den Nichtraucherschutz erhöhen sollte. Bundesweit gibt es keine einheitliche Regelung. Alle Bundesländer haben ihre eigenen Richtlinien. Bayern hat 2008 ein strenges Gesetz zum Nichtraucherschutz erlassen. Dieses Gesetz wurde am 1. August 2009 von der Landesregierung wieder aufgehoben.</p>
<p>Man darf also gespannt sein, ob es für dieses Dilemma jemals eine Lösung geben wird, mit der alle Menschen einigermaßen leben können…</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-189-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_189 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image189 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-includes/images/blank.gif',href:'http://www.textwirtschaft.at/to-smoke-or-not-to-smoke/',type:'image'};
						var ua_189 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_189.setUserMessage('');  
						ua_189.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/to-smoke-or-not-to-smoke/'); 
						ua_189.setTitle('To smoke or not to smoke');
						ua_189.addMediaItem(image189);	
		

						var params_189 ={ 
							userAction:ua_189,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-189-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-189-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_189,params_189);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/to-smoke-or-not-to-smoke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>glückliche Jahre im Kinderheim</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/gluckliche-jahre-im-kinderheim/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gluckliche-jahre-im-kinderheim</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/gluckliche-jahre-im-kinderheim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 23:01:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=173</guid>
		<description><![CDATA[Seit Oliver Twist sind Waisenhäuser als ein Ort des Grauens bekannt. So erwartet man Schreckensmeldungen darüber förmlich. Und tatsächlich hört man derzeit entsetzliches über die Machenschaften in Kinderheimen. Schläge, Erniedrigungen, sexuelle Übergriffe – tagtäglicher Horror für wehrlose Minderjährige in der Obhut des Staates. Aber auch religiöse Stätten der Betreuung sind Tatorte gewesen. Fast scheint es, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Christine_kl.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-180" style="margin: 5px;" title="Christine" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Christine_kl.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Seit Oliver Twist sind Waisenhäuser als ein Ort des Grauens bekannt. So erwartet man Schreckensmeldungen darüber förmlich. Und tatsächlich hört man derzeit entsetzliches über die Machenschaften in Kinderheimen.</p>
<p>Schläge, Erniedrigungen, sexuelle Übergriffe – tagtäglicher Horror für wehrlose Minderjährige in der Obhut des Staates. Aber auch religiöse Stätten der Betreuung sind Tatorte gewesen. Fast scheint es, als wären Erziehungseinrichtungen eine Zuflucht für Sadisten und Pädophile.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Und doch, es gab sie, die glücklichen Kinder in Kinderheimen</strong></p>
<p>Meine Mutter war neun Jahre alt, als sie ins Kinderheim Bad Hall kam. Meine Großmutter, eine alleinerziehende Frau war im Schneesturm einem Herzinfarkt erlegen und so musste für die Tochter eine Betreuung gefunden werden. In den Nachkriegsjahren war es ihnen schlecht ergangen. Hatte meine Mutter das Glück einmal ein Butterbrot zu bekommen, musste sie es mit der Butter nach unten essen, damit die anderen Kinder es nicht sehen konnten, schnell wäre es gestohlen gewesen.</p>
<p><strong>Ein Zuhause</strong></p>
<p>Vom Leben nicht allzu sehr verwöhnt fand meine Mutter in diesem Heim tatsächlich ein Zuhause. Angekommen, wurde sie zunächst in die Badewanne gesteckt, eine Wohltat, die sie zuvor noch nie erlebt hatte. Die Betreuerin meinte, dass sie ein sehr hübsches Mädchen sei. Die Mädchen trugen einen Faltenrock und ein passendes Oberteil, Pullover oder Bluse. Natürlich wurde meine Mutter auch so eingekleidet. Feudal war das nicht, aber es war in Ordnung. Darüber mussten alle eine Schürze tragen. Diese wurde dann sofort nachdem man aus dem Tor getreten war in die Schultasche gestopft.</p>
<p>Fünfzehn Mädchen teilten sich ein Zimmer, da waren schnell Freundschaften geschlossen. Die Mädchen mussten selber aufräumen und sauber machen, jede musste auch die Toiletten putzen. Die Mahlzeiten waren gut, niemand musste Erbrochenes essen, wie man von anderen Heimen hört. An zwei Sonntagen im Monat wurde Gugelhupf mit Schlagobers und Kakao serviert, darauf freuten sich die Kinder besonders.</p>
<p><strong>Malventee und Aufstrichbrot</strong></p>
<p>Abends aß man Suppe, sonntags Brote mit Aufstrich und Tee. Später als meine Mutter bereits erwachsen war und selbst Erzieherin im Heim, besuchte ich oft. Ich liebte die große Küche, abends der Geruch von Tee und Jause. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Ich hab mich dort sehr wohl gefühlt.</p>
<p><a href="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Christine1_kl.jpg"><img class="size-full wp-image-181 alignright" style="margin: 5px;" title="Christine erwachsen" src="http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Christine1_kl.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Mädchen waren eine eingeschworene Gemeinschaft, manche sind ein Leben lang Freunde geblieben, alle kennen einander noch. Es waren drei Erzieherinnen für 30 Mädchen zuständig. Morgens um sechs Uhr begann der Dienst und endete oft gegen Mitternacht. Es waren einige traumatisierte Kinder zu betreuten, die Bettnässer waren. So weckten die Erzieherinnen diese Kinder alle Stunden auf und brachten die Schlaftrunkenen zur Toilette, so heilten sie etliche Wunden.</p>
<p><strong>Nummer 59</strong></p>
<p>Die Heimkinder waren gute Schülerinnen, denn die Erzieherinnen lernten sehr viel mit ihnen und fragten den Lernstoff regelmäßig ab. Taschentücher gab es eines pro Woche aus Stoff. Jedes war mit einer Nummer versehen. Meiner Mutter gehörte Nummer 59. Hatte man Schnupfen wurde es kritisch, mit einem Taschentuch kam man nicht weit. In der Schule rettete man sich mit Klopapier, schließlich halfen auch die Mitschülerinnen aus. Manchmal auch mit Broten, denn als Jause gab es meist nur Obst.</p>
<p><strong>Leckerbissen Sauerkraut</strong></p>
<p>Gegen Herbst wurde Sauerkraut produziert. Das Küchenpersonal schnitt das Kraut und einige auserwählte Mädchen wurden mit neuen Gummistiefeln ausgestattet und durften das Weißkraut in dem großen Bottich feststampfen. Sehnsüchtig warteten die Mädchen wochenlang, dass das Kraut endlich sauer wurde, dann schlichen sie sich in den Keller und stahlen ein bisschen davon. Einige Zeit ging das gut, doch leider war eines der Mädchen etwas stärker gebaut und blieb bei der Flucht im Kellerfenster stecken und das diebische Treiben flog auf. Danach wurde die Kellertür abgeschlossen.</p>
<p>Gespielt wurde im Garten, man hatte die Freiheit zu sein, wo man wollte. Auch im nahegelegenen Kurpark durften sich die Mädchen frei bewegen. Natürlich war eine Erzieherin dabei, aber die Mädchen empfanden das als Begleitung, nicht als Aufsicht, wie das manche Menschen darstellen würden.</p>
<p><strong>Süßer Lohn</strong></p>
<p>Im Park sang man sich dann in die Herzen der Zuhörer. Einige waren davon so begeistert, dass sie den Mädchen säckeweise Zuckerl ins Heim brachten.</p>
<p>Besonders schön war die Weihnachtszeit. Jedes Mädchen schrieb einen Brief ans Christkind und die Heimleitung bemühten sich Jahr für Jahr, jedem zumindest einen sehnlichen Wunsch zu erfüllen. Meine Mutter bekam in ihrem ersten Jahr richtige Winterstiefel. Das Küchenpersönal fing schon im Oktober an Weihnachtskekse zu backen. Jedes Kind erhielt einen großen Teller Weihnachtskekse als Geschenk. Bei 90 Kindern sind das schon eine Menge Kekse, die da zu machen sind.</p>
<p><strong>Zuwendung ist eine persönliche Entscheidung</strong></p>
<p>Unter dem großen, üppig geschmückten Weihnachtsbaum wurde gefeiert und gesungen. Es ist diesen Kindern gut gegangen. Alle haben das so empfunden und bestätigen das gerne jederzeit. Es liegt nicht an der Institution Kinderheim, wenn Kindern Leid zugefügt wird, es liegt immer an den handelnden Personen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-173-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_173 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image173 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-content/Christine_kl.jpg',href:'http://www.textwirtschaft.at/gluckliche-jahre-im-kinderheim/',type:'image'};
						var ua_173 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_173.setUserMessage('');  
						ua_173.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/gluckliche-jahre-im-kinderheim/'); 
						ua_173.setTitle('glückliche Jahre im Kinderheim');
						ua_173.addMediaItem(image173);	
		

						var params_173 ={ 
							userAction:ua_173,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-173-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-173-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_173,params_173);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/gluckliche-jahre-im-kinderheim/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Feind in meiner Timline</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/der-feind-in-meiner-timline/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-feind-in-meiner-timline</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/der-feind-in-meiner-timline/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 18:54:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichten aus dem Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=164</guid>
		<description><![CDATA[Voyeuristische Einzeltäter auf der Suche nach der neuesten Information. Sozial ausgehungert sitzen wir vor unseren Geräten und ergötzen uns an den Gedanken der Anderen. Zu langweilig, zu eintönig ist unser tägliches Allerlei. Einheitsbrei in der verschwommenen Masse individueller Wesen, Menschheit genannt. Hunger durch Übersättigung Hochglanzbilder hier, sprachliche Makramee-Arbeiten dort. Dazwischen läuft das Neuzeitgrammophon Youtube sich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Voyeuristische Einzeltäter auf der Suche nach der neuesten Information. Sozial ausgehungert sitzen wir vor unseren Geräten und ergötzen uns an den Gedanken der Anderen. Zu langweilig, zu eintönig ist unser tägliches Allerlei. Einheitsbrei in der verschwommenen Masse individueller Wesen, Menschheit genannt.</p>
<p><strong>Hunger durch Übersättigung</strong></p>
<p>Hochglanzbilder hier, sprachliche Makramee-Arbeiten dort. Dazwischen läuft das Neuzeitgrammophon Youtube sich die Rillen wund. Keine U-Bahnfahrt ohne Teenager mit Gratisbeschallung aus Kopfhörern in einer Lautstärke, dass niemand im ganzen Wagon auch nur eine Note versäumen muss. Ein Screen da, ein Screen dort, jetzt auf den Bahnsteigen noch geschmückt mit QR-Codes.</p>
<p>Statt dem Gegenüber in die Augen, blicken wir gebannt auf unser Smartphone. Was genau hören wir noch? Was sehen wir? Leben wir noch in der gleichen Welt? Ist es nicht nur unsere eigene Welt, die wir uns erschaffen? Facebook zeigt nur die Freunde an, mit denen man kommuniziert. Auf Twitter wird man in eine Liste gepackt – sie entscheidet, ob man gelesen wird, oder als uninteressant abzustempeln ist.</p>
<p><strong>Das Bild hat das Wort verdrängt – es spricht schneller</strong></p>
<p>Natürlich teilt man etwas mit anderen, vorausgesetzt es erscheint in der Timeline. Aber Achtung! Nur für kurze Zeit. Ein paar Stunden später ist so eine Meldung schon ein alter Hut, nicht des Runterscrollens dorthin wert. Es ist ein Overflow der Information. Wir wissen von allem ein bisschen, aber Wissen ist das noch lange keines. Wir reden überall mit, haben zu allem eine Meinung, aber kaum Kenntnis über Details. Zusammenhänge? Wer fragt danach? Morgen ist es doch wieder vergessen.</p>
<p><strong>Gesichtslose Wesen</strong></p>
<p>Natürlich sprechen wir miteinander, klar. Man diskutiert auch mit Leuten, die kein Gesicht haben. Eine Maske, ein QR-Code, ein Logo, ein abstrakter Avatar – aber kein Gesicht. Fragt man seinen Gesprächspartner nach der Identität wird abgeblockt. Das hat einen nicht zu interessieren. Man will hier anonym bleiben.</p>
<p>Man redet auch mit Gesichtern. Meist nur mit wenigen. Zu groß ist dieses Statusmeldung-Universum. Wie in einem Sternschnuppenhagel fallen jede Sekunde 140 Zeichen auf die Erdlinge nieder. Glücklich ist der, den es trifft. Rituelle Freitagsbeweihräucherungen runden das Miteinander ab. Alle anderen Personen verschwinden in der üppigen Suppe des Twitterhimmels.</p>
<p><strong>Nicht zu persönlich bitte, nicht zu direkt!</strong></p>
<p>Mitunter werden einzelne Akteure an den Pranger gestellt. Zu direkt, zu verpönt, zu vulgär, zu tief für unser oberflächliches Ego. Sie werden verpetzt, vorzugsweise bei Vorgesetzten und werden auch schon mal vor die Tür gesetzt. Gekündigt auf Grund der Übertretung der Nichtigkeitsregeln. Es soll nicht brüskieren, nicht ordinär sein und schon gar nicht ehrlich.</p>
<p>Nein, tiefgründige Ehrlichkeit ist ein Luxus, den wir uns nicht mehr leisten können!</p>
<p>So leben wir dahin in unserem persönlichen Social Media Universum und sollten sie bis hierher gelesen haben, so danke ich Ihnen! Es kommt selten vor…</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-164-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_164 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image164 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-includes/images/blank.gif',href:'http://www.textwirtschaft.at/der-feind-in-meiner-timline/',type:'image'};
						var ua_164 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_164.setUserMessage('');  
						ua_164.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/der-feind-in-meiner-timline/'); 
						ua_164.setTitle('Der Feind in meiner Timline');
						ua_164.addMediaItem(image164);	
		

						var params_164 ={ 
							userAction:ua_164,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-164-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-164-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_164,params_164);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/der-feind-in-meiner-timline/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Wille steht fürs Werk?</title>
		<link>http://www.textwirtschaft.at/der-wille-steht-furs-werk/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-wille-steht-furs-werk</link>
		<comments>http://www.textwirtschaft.at/der-wille-steht-furs-werk/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 08:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cuny-Pierron</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.textwirtschaft.at/?p=160</guid>
		<description><![CDATA[Mitteleuropäische Politiker sind nicht sehr kommunikationsfreudig, wenn man soziale Netzwerke betrachtet. In Deutschland haben 61 Prozent der Bundestagsabgeordneten ein Facebook Profil. Nur rund ein Fünftel kommuniziert via Twitter. In Österreich wie in Deutschland sind die Grünen die aktivste Partei in Sachen Kommunikation via Web 2.0, am stärksten halten sich konservative Parteien zurück. Rund ein Drittel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mitteleuropäische Politiker sind nicht sehr kommunikationsfreudig, wenn man soziale Netzwerke betrachtet.</p>
<p>In Deutschland haben 61 Prozent der Bundestagsabgeordneten ein Facebook Profil. Nur rund ein Fünftel kommuniziert via Twitter. In Österreich wie in Deutschland sind die Grünen die aktivste Partei in Sachen Kommunikation via Web 2.0, am stärksten halten sich konservative Parteien zurück. Rund ein Drittel der Politiker verweigert diese neuen Medien bis jetzt und Männer sind Social Media mäßig tendenziell aktiver als Frauen. Allerdings hat die Kanzlerin Angela Merkel die meisten Fans auf ihrer Facebook-Page.</p>
<p>Der Großteil der Politiker in sozialen Netzwerken sind lediglich „Sender“. Wie ein TV Programm spulen sie ihre Fotos, Videos und Informationen ab und auch dies eher selten. Austausch mit den Wählern gibt es kaum. Niemand darf sich bei dieser Taktik wundern, dass die Fans ausbleiben. Viele Facebook-Seiten von Politikern werden überhaupt nur alle paar Monate mit Neuigkeiten versehen.</p>
<p><strong>Österreich ist online</strong></p>
<p>Auch der Bundeskanzler der Republik Österreich Werner Faymann eröffnete nun seine Facebook Seite und binnen eines Tages hatte er bereits über 1800 Freunde. Die Social Media Nutzer sind ein anspruchsvolles Völkchen und so wurde der Kanzler mit massenhaft Kritik überhäuft. Einer der Kritikpunkte ist der überteuerte und aus Steuergeldern bezahlte Preis für die Dienste der Agentur. Dem Bundeskanzler zur Seite stehen neun Personen, die Einträge tätigen oder beantworten. Das wird von einigen bemängelt, aber drüber kann man streiten, ob wirklich der Bundeskanzler selber twittern und facebooken muss? Vielleicht hätte es eine bessere Optik ergeben, die PosterInnen nicht so an die große Glocke zu hängen. Aber es geht doch bei Social Media auch um Transparenz, oder?</p>
<p><strong>Nachholbedarf</strong></p>
<p>Es ist trotzdem ein Meilenstein in der österreichischen Politlandschaft, dass ein Bundeskanzler Facebook, Twitter und Co. benutzt. Wenn man an die halbherzigen Initiativen der Regierungen bisher zum Thema Internet denkt, ist dieser Schritt schon mal ein gutes Bekenntnis dazu, dass sich die Zeiten der Kommunikation geändert haben.</p>
<p>Die Seite des Werner Faymann ähnelt auch stark der Facebook-Seite von Angela Merkel, hier haben sich die Österreicher vom großen Nachbarn wohl einiges abgeschaut.</p>
<p>Sieht man sich Tweets im deutschsprachigen Raum an, so kann man sagen, dass sich Internet-User deutlich mehr mit Politik auseinandersetzen wie die Gesamtbevölkerung. Im US-Wahlkampf hat sich Präsident Obama das Internet und die politisch interessierten Nutzer sozialer Plattformen erfolgreich zu Nutze gemacht und es geschafft sie für sich zu mobilisieren. Soweit ist man in Mitteleuropa noch lange nicht, aber auch unsere Politiker lernen bekanntlich dazu.</p>
<div class='gig-share-button gig-share-button-bottom' id='gig-div-buttons-160-bottom'></div><script language='javascript'>var conf_160 = {
							APIKey: '',
							lang  : '',
							enabledProviders: ''
    					};
						
    					var image160 = {src:'http://www.textwirtschaft.at/wp-includes/images/blank.gif',href:'http://www.textwirtschaft.at/der-wille-steht-furs-werk/',type:'image'};
						var ua_160 = new gigya.services.socialize.UserAction(); 
						ua_160.setUserMessage('');  
						ua_160.setLinkBack('http://www.textwirtschaft.at/der-wille-steht-furs-werk/'); 
						ua_160.setTitle('Der Wille steht fürs Werk?');
						ua_160.addMediaItem(image160);	
		

						var params_160 ={ 
							userAction:ua_160,
							cssPrefix:'#gig-div-buttons-160-bottom',
							shareButtons:'facebook-like,google-plusone,share,twitter,email', // list of providers
							containerID: 'gig-div-buttons-160-bottom',
        					cid:''
						};
						gigya.services.socialize.showShareBarUI(conf_160,params_160);
					</script>
					]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.textwirtschaft.at/der-wille-steht-furs-werk/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
